Darmprobleme
Magen-/Darmprobleme – und die orthomolekulare Medizin
Erfahrungsbericht aus der Praxis:
Mein Name ist Christiane Zinn, ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Söhne.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich bis jetzt nur noch als Zeitungsausträgerin arbeiten. Ich erkrankte vor fast vier Jahren an Weichteilrheuma und 7-facher Bakterienvergiftung und schweren Lymphstauungen. Ich war fast 1 ½ Jahre überhaupt nicht arbeitsfähig. Linderung und Hilfe bekam ich von einer Heilpraktikerin, war aber trotzdem schlapp, hatte große Darmproblem, graue Gesichtsfarbe und Schmerzen.
Im Oktober 2003 lernte ich die Anwendung durch die orthomolekulare Medizin kennen. Innerhalb von 2 Monaten verschwanden meine Schmerzen und Verkrampfungen in den Muskeln.
Jetzt nach 5 Monaten sind meine Lymphstauungen weg, meine Bakterienvergiftungen sind bis auf ein Minimum zurück gegangen, ich fühle mich wie ein neuer Mensch! Leistungsfähig, frisch, voller Tatendrang und schaffe heute einen 16 Stundentag ohne Probleme.
Die Anwendungen haben mir meine Lebensqualität zurückgegeben!
Christiane Zinn
Wenn auch Sie die Erfolge der orthomolekularen Medizin an sich selbst erfahren wollen, melden Sie sich doch umgehend bei mir!
Ihrer Gesundheit zur Liebe! Denn Gesundheit ist kein Zufall…
Magen-/Darmprobleme – ihre Ursachen und Symptome
Fast jeder Mensch hat schon einmal eine kräftezehrende Darmgrippe gehabt oder andere Beschwerden im Unterleib erdulden müssen. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Bauchgrimmen sind häufige Symptome, die darauf hindeuten, dass in unserem Magen-Darm-System etwas schief läuft. Diese Beschwerden werden meist entweder durch Viren oder durch Bakterien ausgelöst, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen. Der gesunde Darm kann sich gegen diese Eindringlinge normalerweise selbst zur Wehr setzen. Problematisch wird es nur, wenn oben genannte Symptome zum Dauerzustand werden. Deshalb ist es wichtig, auch seine Verdauung und Ausscheidungen kritisch zu beobachten und andauernde Beschwerden im Magen-Darm-Trakt nicht einfach als Lappalie beiseite zu schieben. Hören Sie auf Ihren Körper und suchen Sie gegebenenfalls einen Facharzt auf. Ab dem 50. Lebensjahr ist auch eine regelmäßige Darmkrebsvorsorge ratsam.
Was den Darm krank macht
Gift für den Darm
Es gibt viele Faktoren, die erwiesenermaßen eine Erkrankung im Magen-Darm-Bereich fördern. Dazu gehören:
- Falsche Ernährung: zu viel Fett, zu wenig Ballaststoffe, scharfe Gewürze
- Genussgifte: insbesondere Alkohol und Zigaretten
- Psychische Belastung: Stress, Kummer oder psychische Störungen
- Zu wenig Bewegung
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Hören Sie auf Ihren Bauch!
Ein Glossar der gängigsten Beschwerden im Magen-Darm-Bereich
- Bauchschmerzen: Ein häufiges Übel, das eine Vielzahl von Ursachen hat. Wenn die Schmerzen sehr heftig sind und nach kurzer Zeit nicht wieder verschwinden, ist ein Arztbesuch ratsam. Plötzlich auftretende krampfartige Schmerzen, besonders im rechten Unterbauch, können ein Hinweis auf eine Blinddarmentzündung sein. Ein typisches Zeichen dafür ist auch das so genannte „Schonhinken“, das durch die Erschütterungen beim Laufen und die daraus resultierenden Schmerzen hervorgerufen wird.
- Blähungen: Bei Blähungen entweichen Gase aus dem Magen-Darm-Kanal, die sich dort angesammelt haben. Die Gase werden durch die Darmbakterien gebildet, deren Zusammensetzung auch durch die Art unsere Nahrung beeinflusst werden kann. Bei der Blähsucht (Meteorismus) können die Darmgase nicht entweichen und führen zu schmerzhaften Bauchkrämpfen und einem Blähbauch. Die eigentlichen Blähungen bezeichnet man als Flatulenz. Dabei gehen einfach übermäßig viele Darmgase ab. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten können zu Blähungen führen.
- Durchfall: Häufige, zwingende Entleerung des Darms als Reaktion auf Schadstoffe im Körper. Viren, Bakterien, Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten können die Ursache für Durchfall sein. Falls im Stuhl Eiter, Schleim oder gar Blut zu sehen ist, deutet dies auf eine ernste Infektion hin, die unbedingt behandelt werden sollte. Durch den Durchfall werden viel Flüssigkeit, Mineralsalze und Kalium ausgeschwemmt. Das kann zu gefährlichen Mangelerscheinungen führen – besonders bei älteren Menschen oder Säuglingen.
- Mundgeruch: Wenn der Atem säuerlich riecht, kann dies auf einer Magenerkrankung hinweisen. Die Ursache für das unangenehme Leiden liegt allerdings in den meisten Fällen in der Mundhöhle.
- Sodbrennen: Nach einem zu üppigen Mahl oder exzessiven Genuss von Alkohol oder Nikotin kann Magensäure in die Speiseröhre gelangen. Sodbrennen als Dauerzustand deutet mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass der Muskelring am unteren Ende der Speiseröhre nicht richtig schließt, so dass die Magensäure nach oben gelangen und dort die Schleimhaut schädigen kann (Refluxösophagitis).
- Stuhlveränderungen: Im Schnitt produziert der Mensch 100 bis 300 Gramm Kot pro Tag. Falls sich Konsistenz oder Farbe des Stuhls verändern, ist Wachsamkeit geboten. Bei einem Gallenwegverschluss ist der Stuhl eher hell, „Teerstuhl“, also schwarzer Stuhl, könnte auf Blutungen in Darm hindeuten. Bei speckigem und besonders übel riechendem Stuhl spricht man von „Fettstuhl“, der auf eine Störung der Fettverdauung hindeutet. Blut im Stuhl ist ein Warnsignal, das auf Hämorriden, anale Verletzungen oder auch Darmkrebs hindeuten kann. Wichtig: Anhand der Beschaffenheit unseres Stuhls können Probleme im Magen-Darm-Trakt frühzeitig erkannt werden!
- Übelkeit: Übelkeit mit anschließendem Erbrechen ist eigentlich ein Schutzmechanismus des Körpers, um verdorbene Lebensmittel oder andere Schadstoffe schnell wieder loszuwerden. Bakterien oder Viren können Übelkeit und Erbrechen hervorrufen, genauso wie großer psychischer Stress.
- Verstopfung: Dass sich der Darm nur selten und beschwerlich entleert, ist ein altbekanntes Problem. Geschätzte 30 Prozent der Bevölkerung leiden an Verstopfung. Grund für diese beschwerliche Darmträgheit können zu wenig Flüssigkeit, ballaststoffarme Ernährung oder Stress sein. Als chronisch gilt eine Verstopfung, wenn sich über einen Zeitraum von drei Monaten der Darm weniger als alle drei Tage entleert. Von Abführmitteln, selbst wenn sie rein pflanzlich sind, ist strikt abzuraten. Denn der Darm gewöhnt sich schnell an die abführenden Substanzen und wird dadurch noch träger.
Lebenslang: Chronische Magen-Darm-Probleme
Immer mehr Menschen leiden an Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, die nicht mehr verschwinden, wie es eigentlich normal wäre. In diesen Fällen spricht man von chronischen, wirklich krankhaften Magen-Darmproblemen. Solche Erkrankungen treten immer häufiger auch schon bei jungen Menschen auf, werden aber meist zu spät erkannt. Wir stellen hier die gängigsten Krankheitsbilder und ihre Symptome kurz vor. Da sich die Diagnose oft nicht einfach gestaltet, ist es unbedingt ratsam, bei dauerhaften Beschwerden einen Gastroenterologen oder einen Internisten aufzusuchen.
- Reizdarm-Syndrom: Ein diffuses Krankheitsbild, das Patienten stark in Mitleidenschaft zieht. Unwohlsein, ständige Schmerzen im Bauch sowie abwechselnd Verstopfung oder Durchfall und Stuhlveränderungen gehören zu den auffälligsten Symptomen des „nervösen Darms“, dessen Nervensystem grundsätzlich überreizt und deshalb so fehleranfällig ist. Beim Reizdarm liegen keine organischen Defekte vor, vielmehr scheint das unangenehme Krankheitsbild durch die Psyche oder durch Freisetzung bestimmter Hormone im Darm hervorgerufen zu werden, wie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu beweisen suchen. Trotz des Leidensdrucks ist das Syndrom nicht gefährlich oder lebensbedrohlich.
- Morbus Crohn: Eine der häufigsten chronischen Darmentzündungen, benannt nach ihrem Entdecker Burill Bernhard Crohn. Meist erkranken junge Erwachsene am Morbus Crohn, ihre Zahl ist in den vergangenen 20 Jahren stark angestiegen. Auch bei dieser Krankheit ist die Ursache bislang ungeklärt, man geht von einer Autoimmunreaktion des Körpers aus. Bewiesen ist hingegen, dass die Krankheit weitervererbt werden kann und Rauchen die Entwicklung dieser Krankheit fördert. Morbus Crohn kann den gesamten Magen-Darm-Trakt in Mitleidenschaft ziehen und zu Fisteln und Vernarbungen führen. Die Anzahl der weißen Blutkörperchen steigt, während rote Blutkörperchen abnehmen. Oft kommt es auch zu Fieberschüben, Durchfällen, Müdigkeit und starkem Gewichtsverlust.
- Colitis ulcerosa: Ist neben dem Morbus Crohn die gängigste chronische Darmentzündung und hat auch eine ähnliche Symptomatik. Die Krankheitsauslöser liegen hier ebenfalls im dunkeln. Colitis ulcerosa betrifft im Gegensatz zum Morbus Crohn hauptsächlich den Dickdarm und beschränkt sich dort meist auf die Darmschleimhaut, die im Falle der Erkrankung chronisch entzündet ist. Hauptmerkmal ist dauernder Durchfall, der auch oft blutig ist, sowie immer wiederkehrende Koliken. Die Entzündung kann einen schweren Verlauf nehmen und notfalls nur durch eine Entfernung des Dickdarms „geheilt“ werden.
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Immer mehr Menschen vertragen bestimmte Bestandteile von Grundnahrungsmitteln nicht mehr. Dazu gehört beispielsweise ein Klebereiweiß in den Körnern fast aller gängigen Getreidesorten, Gluten genannt. Auch Milchzucker (Laktose) kann von vielen nicht verdaut werden, weil ihnen das Enzym Laktase fehlt. Einige Menschen haben dasselbe Problem mit Fruchtzucker (Fruktose) oder Histamin, das allergische Symptome hervorrufen kann und beispielsweise in Erdbeeren oder Tomaten hochdosiert enthalten ist.
Die Symptome dieser Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind vielfältig und reichen von Appetitlosigkeit und Blähungen über Bauschmerzen und Übelkeit bis hin zu Durchfall. Durch bewusste Ernährung können Betroffene diese Unverträglichkeiten aber in den Griff bekommen.
