Krankheiten behandeln mit der Orthomolekularen Medizin
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Rheuma

Hilfe orthomolekulare Medizin

Erfahrungsbericht aus der Praxis:

Mein Name ist Christiane Zinn, ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Söhne.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich bis jetzt nur noch als Zeitungsausträgerin arbeiten. Ich erkrankte vor fast vier Jahren an Weichteilrheuma und 7-facher Bakterienvergiftung und schweren Lymphstauungen. Ich war fast 1 1/2 Jahre überhaupt nicht arbeitsfähig, Linderung und Hilfe bekam ich von einer Heilpraktikerin, war aber trotzdem schlapp. hatte große Darmprobleme, graue Gesichtsfarbe und Schmerzen.
Im Oktober 2003 lernte ich dann durch Herrn Loyda die orthomolekulare Medizin kennen. Ich nehme diese jatzt seit 5 Monaten. Innerhalb von 2 Monaten verschwanden meine Schmerzen und Verkrampfungen in den Muskeln. Jetzt nach 5 Monaten sind meine Lymphstauungen weg, meine Bakterienvergiftungen sind bis auf ein Minium zurück gegangen, ich fühle mich wie ein neuer Mensch! Leistungsfähig, frisch, voller Tatendrang und schaffe heute einen 16 Stundentag ohne Probleme

Wenn auch Sie die Erfolge der orthomolekularen Medizin an sich selbst erfahren wollen, melden Sie sich doch umgehend bei mir!

Ihrer Gesundheit zur Liebe!  Denn Gesundheit ist kein Zufall…


Bewegung stoppt Entzündung

Bewegung stoppt die Entzündung

So sehr es schmerzt und so schwer es fällt – Bewegung hält die Krankheit auf. Bereits im frühen Stadium merken die Patienten, dass die Schmerzen nachlassen, wenn sich ihre Gelenke erst einmal in Gang gebracht haben. Eine genaue Erklärung für dieses Phänomen gibt es nicht. Fachleute vermuten aber, dass Bewegung in den Gelenken den Stoffwechsel anregt, der die Entzündungsstoffe abbaut.Wenn die Patienten anfangen, sich wegen der Schmerzen zu schonen, rosten die Gelenke buchstäblich ein. „Die angegriffenen Knochen wachsen sozusagen am Gelenk zusammen“, erklärt Rheumaexperte Thomas Dörner. Es wird steif. Um das zu verhindern, stehen Krankengymnastik und andere physikalische Anwendungen auf jedem Behandlungsplan.

Schmerz- und entzündungslindernde Mittel wie Ibuprofen oder Diclofenac sowie Kortisonpräparate können die Beschwerden mildern. Andere Basismedikamente, wie Sulfasalazin, Methotrexat oder Leflunomid hemmen die Vermehrung der Abwehrzellen und unterdrücken damit die Kräfte des Abwehrsystems. Dadurch sind sie häufig mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden.

Bewusste Ernährung kann helfen

Seit wenigen Jahren erst setzen Ärzte auf so genannte biologische Faktoren: Sie fangen die zerstörerischen Moleküle Interleukin und TNF-alpha im Körper ab. Sie tragen den Namenszusatz „biologisch“, weil sie in Zellkulturen, also mit biotechnologischen Methoden hergestellt werden. „Allerdings macht diese Art Arzneimittel die Patienten anfälliger für Infektionen wie Tuberkulose und Lungenentzündungen“, informiert Facharzt Thomas Dörner.

Doch nicht nur Medikamente halten die Gelenkentzündungen auf. Wie Sandra verzichten viele Patienten freiwillig auf Süßigkeiten und Fleisch. Eine bewusste und ausgewogene Ernährung kann den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen – wie sehr, ist jedoch individuell verschieden und hängt auch davon ab, wie schnell sich die Entzündungen ausbreiten. Ein geringeres Körpergewicht entlastet darüber hinaus die Gelenke.

Beschuss des Immunsystems

Beschuss des Immunsystems

„Die eigentlichen Ursachen für rheumatische Arthritis kennen wir noch nicht. Gerade im Fall jüngerer Patienten scheinen aber Infektionen oder geschädigtes Gewebe die Krankheit anzuschieben“, erklärt Thomas Dörner. Entscheidend sei eine genetische Vorbelastung. „Ist ein Familienmitglied erkrankt, erhöht sich das Risiko, dass Verwandte ebenfalls an Rheuma leiden um das 7- bis 14fache,“ so der Experte.Gefahr droht aber auch von ganz anderer Seite: Weibliche Hormone fördern möglicherweise die Krankheit. „Frauen erkranken häufiger. Außerdem haben viele Mütter nach der Schwangerschaft ihren ersten Schub“, erklärt der Münchner Rheumatologe. Dagegen sind die Prozesse, die zur Entzündung der Gelenkinnenhaut, der Knorpel und Knochen führen, recht gut erforscht: „Das eigene Immunsystem greift die Gelenkinnenhaut an, die sich dadurch entzündet“, erklärt Manfred Schattenkirchner, Rheuma-Facharzt in München. Zusätzlich sendet es Botenstoffe aus, die Zytokine.

Die Entzündung kann Knorpel und Gelenke zerstören

Hauptakteur darunter ist der Tumor-Nekrose-Faktor, im medizinischen Fachjargon TNF-alpha genannt. Daneben machen aber auch die Interleukine-1, -5 und -6 den Gelenken zu schaffen. Diese Faktoren vermitteln die entzündlichen Prozesse in den Gelenken und bilden Enzyme, die Knorpel und Knochen zerstören. Um den Selbstbekämpfungsakt zu stoppen, bildet der Körper Antikörper als Schutzstoffe. Sie werden jedoch in den Gelenken abgefangen, lagern sich dort ab und bewirken das Gegenteil – sie halten die Entzündung in Gang.

Bringen nicht Medikamenten die Entzündung zum Stillstand, breitet sie sich aus, geht auf Knorpel, Knochen, Bänder sowie die Gelenkkapsel über. Mit der Zeit werden dann Gelenkinnenhaut, Knorpel und die Knochenoberfläche ganz oder teilweise zerstört.

Fängt klein an

Rheuma fängt klein an

Es sind meist die kleinen Gelenke der Finger und Zehen, die das Abwehrsystem zuerst angreift. Sie fühlen sich im Frühstadium vor allem nach dem Aufstehen steif an – bewegt man sie, klingen die Symptome zunächst wieder ab. „Typisch für eine Gelenkentzündung ist es, dass diese Morgensteife mindestens eine halbe Stunde anhält“, informiert Rheuma-Spezialist Thomas Dörner.Obwohl zu Beginn nur wenige kleine Gelenke betroffen sind, entwickelt sich daraus fast immer eine so genannte Polyarthritis: Die Beschwerden dehnen sich schubartig auf andere Gelenke aus. Beschwerdefreie Zeiten wechseln mit Rheuma-Anfällen ab. Häufig fühlen sich die Patienten während der Schübe einfach krank, müde und erschöpft. Nach und nach können sich auch andere Strukturen des Bewegungsapparats wie Sehnen, Bänder und Schleimbeutel entzünden.

Die Diagnose erfolgt oft spät

„Weil Ärzte auf Grund mangelnder Erfahrung die frühen Symptome falsch interpretieren und weil gerade Patienten zwischen 20 und 30 ihre Schmerzen einfach ignorieren, wird eine rheumatische Arthritis oft erst nach ein bis zwei Jahren erkannt“, weiß Susanne Walia. Sie empfiehlt, möglichst frühzeitig einen Rheumatologen aufzusuchen.

Vergehen erst mehrere Jahre ohne professionelle Behandlung ist die Krankheit oft chronisch, und die Gelenke können sich bereits „hexenartig“ verformt haben: Die Finger spreizen sich, das erste Glied knickt nach unten ab, und die Knöchel treten hervor. „Ein Fünftel der betroffenen Erwachsenen bildet entlang der Arme oder Beine so genannte Rheumaknoten, entzündetes Gewebe, dass sich abkapselt und anschwillt“, berichtet Thomas Dörner.

Nach Angaben der Rheuma-Liga sind nur 20 Prozent der Arthritis-Kranken in Deutschland bei einem ausgebildeten Rheumatologen in Behandlung. „Dabei“, so Susanne Walia, „ließen sich 80 Prozent der Folgeschäden durch eine Therapie im Frühstadium vermeiden.“

Gelenke unter Beschuss

Gelenke unter Beschuss

Colourbox Oft beginnen die entzündlichen Prozesse in den Fingergelenken, rheumatische Schulterschmerzen sind ebenfalls verbreitet
Plötzlich schlägt das Immunsystem falschen Alarm. Ohne ersichtlichen Grund greift es zunächst kleine, später auch größere Gelenke an. Die Diagnose: Rheuma.
Freitagabend. Die meisten ihrer Mitschüler sind jetzt auf Partys, mit Freunden in der Kneipe oder im Kino. Sandra sitzt vor dem Computer und surft in einem Rheuma-Forum. Sie möchte wissen, ob eine neue Kombination von Rheumamitteln ihr gegen die Schmerzen in den Gelenken helfen kann. Die 18-jährige Hamburgerin leidet seitdem sie zehn ist an einer besonderen Form rheumatischer Gelenkentzündungen, die schon im Kindesalter ausbricht.Rheumatische Arthritis, auch rheumatoide Arthritis oder Rheuma genannt, kann in verschiedenen Lebensphasen erstmals auftreten: „Bei Kindern beginnt der Befall vieler Gelenke zwischen dem zweiten und fünften oder nach dem zehnten Lebensjahr. Erwachsene erleben zwischen 20 und 30, meistens aber nach 40 den ersten Krankheitsschub“, sagt Thomas Dörner vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum. Heilbar ist die Gelenkentzündung nicht. Medikamente und Bewegungstherapien halten die fehlgeleitete Körperabwehr jedoch auf.

Volkskrankheit rheumatischer Gelenkschmerz

Nach Schätzungen der Deutschen Rheuma-Liga sind 15 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr wegen rheumatischer Beschwerden beim Arzt. Ein Prozent leidet unter rheumatischen Gelenkentzündungen. Frauen trifft es etwa zwei- bis drei mal häufiger als Männer. Hinzu kommen die 12 000 bis 15 000 Kinder und Jugendlichen, die an der so genannten juvenilen Arthritis erkranken.

„Viele wissen gar nicht, dass es auch junge Menschen treffen kann. Dabei kommen chronische Gelenkentzündungen bei Kindern genauso häufig vor wie Leukämie“, berichtet Susanne Walia von der Rheuma-Liga.

Sandra ist Expertin im Umgang mit ihrer Erkrankung. Ihre nun achtjährige Erfahrung mit dem Schmerz bestimmt ihr Leben. Begleitend zur medizinischen Therapie hat sie vor allem ihre Ernährung umgestellt. „Weniger Zucker, weniger Fleisch, vor allem kein Rind und Schwein mehr – das hat mir geholfen“, meint sie. Profitiert hat sie auch vom Kontakt zu anderen Patienten – in Selbsthilfegruppen und in Rheuma-Foren im Internet.