Herzrhythmusstörungen
Herzrhythmusstörungen – und die orthomolekulare Medizin
Erfahrungen aus der Praxis:
Monika Kollath:
Durch Zufall habe ich von orthomolekularen Medizin gehört. Was ich hörte, hat mich total begeistert, denn ich habe vorher alles ausprobiert, aber ohne Erfolg. Mit 1,52m und 85 kg habe ich mich sehr unwohl gefühlt. Bei der Beratung kam aber raus, daß ich erst mal die Folgen von 2 Jahre Antibiotikaeinnahme beheben sollte. Ich hatte massive gesundheitliche Probleme, angefangen von Nieren-, Herzrhythmus-, Blutdruck-, Rückenprobleme. Asthma kam noch hinzu und zum Schluß hatte ich noch Wasser in den Beinen. Ich war 2 x zur Kur.
Gegen alles nahm ich Medikamente, ohne daß es mir besser ging. Ich fing auf Anraten von Herrn Loyda der Anwendung an. Nach ca. 2 Monaten habe ich alle Medikamente abgesetzt, weil ich sie nicht mehr brauchte. Dann habe ich im Januar 2003 mit weiteren Anwendungen angefangen.
Jetzt im November 2003 sind es 18 kg die ich schlanker bin. Jeder fragt mich „Wie hast du denn das gemacht?“. Ich bin so sehr glücklich, endlich mal ein schönes Kleid anzuziehen, statt der weiten Klamotten.
Vielen herzlichen Dank
Monika Kollath
Peter Loyda
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Herzrhythmusstörungen – Therapie und Wissenswertes
Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
Therapie
Die Therapie richtet sich nach der Art und dem Ausmaß der Herzrhythmusstörung

Manchmal die richtige Lösung: Ein Herzschrittmacher
Nicht alle Herzrhythmusstörungen sind behandlungsbedürftig. Falls äußere Ursachen für die Entstehung einer Herzrhythmusstörung verantwortlich sind, sollten diese natürlich zuerst beseitigt werden. Vordringlich ist vor allem die Behandlung von Krankheiten, die zur Entstehung von Herzrhythmusstörungen beitragen, wie zum Beispiel eines Bluthochdrucks, einer koronaren Herzkrankheit oder von Schilddrüsenfunktionsstörungen. Bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen gibt es verschiedene Ansätze. Welcher im individuellen Fall der richtige ist, hängt ganz wesentlich von der Art der Rhythmusstörung, aber auch von den möglichen Folgen ab.
Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen bezeichnet man als Antiarrhythmika (Rhythmusmittel). Es gibt eine Vielzahl von Wirkstoffen und Wirkstoffgruppen. Zu den klassischen Antiarrhythmika zählen die sogenannten Natrium-Kanal-Blocker, Beta-Rezeptoren-Blocker, Kalium-Kanal-Blocker und Kalzium-Antagonisten. Sie wirken auf das Erregungsleitungssystem des Herzens und beeinflussen so den Herzrhythmus. Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen im weiteren Sinne sind auch Herzglykoside (zum Beispiel Digoxin und Digitoxin), welche vor allem bei Vorhofflimmern und Vorhofflattern mit schneller Überleitung auf die Herzkammern eingesetzt werden. Bei langsamen Arrhythmien (Bradykardien) kommen sogenannte Parasympatholytika oder Sympathomimetika in Frage.
Als Kardioversion bezeichnet man die Wiederherstellung des normalen Sinusrhythmus. Sie kann mit Medikamenten oder aber mit Hilfe eines Defibrillators erfolgen. Diese sogenannte Elektrokadioversion wird als Notfallbehandlung bei Kammerflattern, Kammerflimmern und (supra-)ventrikulären Tachykardien eingesetzt. Ein starker Stromstoß unterbricht dabei zunächst die elektrischen Aktivitäten im Herzen und ermöglicht so einen vom Sinusknoten ausgehenden rhythmischen Neubeginn. Bei Vorhofflattern und Vorhofflimmern kommt eine elektrische Kardioversion ebenfalls in Frage, wenn Medikamente die Herzaktivität nicht normalisieren können.
Eine weitere Option ist die sogenannte Hochfrequenzstromablation. Sie ist dann sinnvoll, wenn zum Beispiel eine Stelle im Vorhof bekannt ist, von der die Veränderungen des Herzrhythmus regelmäßig ausgehen. Auch wenn – wie beim WPW-Syndrom – zusätzliche Leitungsbahnen zwischen den Vorhöfen und der Kammer vorhanden sind, kann eine Ablation sinnvoll sein. Dabei wird das Gewebe, das als Ausgangspunkt der Herzrhythmusstörung ermittelt wurde oder die zusätzliche Leitungsbahn bildet, durch Strom verödet. Die Behandlung erfolgt über einen Herzkatheter und kommt bei verschiedenen Formen von Arrhythmien in Betracht, unter anderem bei so genannten AV-Knoten-Reentry-Tachykardien, aber auch bei bestimmten Kammertachykardien.
Droht ein Herzstillstand, ist die Einpflanzung eines Herzschrittmachers oder eines Defibrillators (Elektroschockgerät) eventuell die letzte Möglichkeit. Herzschrittmacher sind kleine, batteriebetriebene Geräte, die elektrische Impulse an das Herz senden und so den Herzrhythmus normalisieren. Sie werden in einem kleinen operativen Eingriff in die Nähe des Herzens, unter das Schlüsselbein, eingesetzt. In regelmäßigen Abständen sind Schrittmacher-Kontrollen beim Arzt notwendig. Herzschrittmacher kommen insbesondere bei Bradykardien, wie zum Beispiel im Rahmen eines AV-Blocks in Frage. Implantierbare Defibrillatoren (ICD) sind vor allem für Personen mit einem hohen Risiko für Kammerflimmern geeignet. Sie erzeugen einen Stromstoß, der im Notfall wieder eine regelmäßige Herzaktion in Gang bringt.
Wissenswertes
Wissenswertes Wird der unregelmäßige Herztakt durch die Lebensumstände und Lebensweise ausgelöst oder verstärkt, so kann man selbst Einiges für sich und sein Herz tun

Entspannung: Manchmal hilft es, ein wenig ruhiger zu werden, um Arrythmien vorzubeugen
- Übersicht
Was Sie gegen Herzrhythmusstörungen tun können:
- Vermeiden Sie Stress und Aufregung – versuchen Sie, öfters zu entspannen und gönnen Sie sich ausreichend Ruhepausen.
- Wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden, sollten Sie auf übermäßigen Genuss von Koffein und Alkohol verzichten (Alkohol begünstigt besonders Vorhofflimmern!).
- Rauchen Sie nicht – erkundigen Sie sich gegebenenfalls nach geeigneten Rauchentwöhnungsprogrammen und fragen Sie hierzu auch Ihren Arzt.
- Nehmen Sie Medikamente? Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an, ob diese zu Herzstolpern oder Herzrasen führen können. Vielleicht ist ein Präparatwechsel oder eine andere Dosierung nötig.
- Gehen Sie regelmäßig zur Vorsorge beim Arzt. Hinter Herzrhythmusstörungen können auch Erkrankungen anderer Organe stecken, zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion.
Falls Sie einen Herzschrittmacher tragen, müssen Sie Ihre Termine zur Schrittmacher-Kontrolle unbedingt einhalten! Sollten zwischendurch Probleme auftreten, gehen Sie sofort zum Arzt!
Herzrhythmusstörungen – Symptome und Diagnose
Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
Symptome
Treten die Herzrhythmusstörungen nur gelegentlich oder in geringem Ausmaß auf, so bemerken die Betroffen oft gar nichts von dem unregelmäßigen Herzschlag. Je nach Art und Ausmaß der Arrhythmien kann es jedoch auch zu starken Beschwerden und zum Teil zu gefährlichen Komplikationen kommen

Aus dem Takt: Herzrasen oder -stolpern kann ein Anzeichen für eine Arrythmie sein
Mögliche Symptome bei Herzrhythmusstörungen sind unter anderem:
• Herzstolpern (Palpitationen)
• Herzrasen (bei schnellem Herzschlag, Tachykardie)
• Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit
• Ohnmachtsanfälle, kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (Synkopen), Krampfanfälle
• Herzschmerzen und Herzenge (Angina pectoris)
Seltene, aber gefürchtete Komplikationen bei Herzrhythmusstörungen können sein:
• Embolien (Gefäßverschlüsse durch weitergeschwemmte Blutgerinnsel)
• Schlaganfall (Hirninfarkt, Apoplex)
• Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
• Zunehmende Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
• Plötzlicher Herztod
Diagnose
Wer merkt, dass sein Herz aus dem Takt gerät – dass es „stolpert“ oder rast – oder wer unter wiederholten, unerklärlichen Schwindelanfällen leidet, sollte unbedingt den Arzt aufsuchen und die Ursache abklären lassen

EKG: Die Herzstrommessung gibt Auskunft über Rhythmusstörungen
Der Arzt wird sich zunächst nach den Symptomen sowie nach Vorerkrankungen erkundigen. Anschließend folgt die körperliche Untersuchung. Beim Abhören des Herzens mit dem Stethoskop ist der unregelmäßige Herzschlag oft bereits wahrnehmbar; es sei denn, die Arrhythmien treten nur unter bestimmten Bedingungen auf. Außerdem werden Puls und Blutdruck gemessen.
Die wichtigste Untersuchung zur Diagnose von Herzrhythmusstörungen ist die Elektrokardiografie (EKG). Dabei werden die elektrischen Ströme im Herzen gemessen. Die Herzaktivität wird dann als Kurve dargestellt, aus welcher der Arzt Rückschlüsse auf die Art der Rhythmusstörung ziehen kann.
Das EKG wird zunächst unter Ruhebedingungen durchgeführt (Ruhe-EKG). Weiteren Aufschluss geben bei Bedarf ein Belastungs-EKG (Ergometrie; Messung der Herzaktivität unter Belastungsbedingung, zum Beispiel beim Laufen auf einem Laufband oder Radeln auf einem Fahrrad). Denn bestimmte Herzrhythmusstörungen treten nur dann auf oder verschlechtern sich unter Belastung. Ein Langzeit-EKG über 24 Stunden hilft, auch Unregelmäßigkeiten des Herzrhythmus aufzudecken, die nur sporadisch auftreten. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Betroffenen ein tragbares kleines EKG-Gerät mitzugeben und sie zu bitten, das EKG anzuschalten, wenn Symptome auftreten (Eventrecorder). So können nur selten auftretende Herzrhythmusstörungen eventuell doch aufgezeichnet werden.
Meist reichen diese Untersuchungen aus, um die Diagnose einer Herzrhythmusstörung zu stellen. Bei speziellen Fragestellungen können weitere Tests, zum Beispiel Herzstrommessungen mit einem Herzkatheter oder Untersuchungen unter Verabreichung bestimmter Medikamente notwendig sein.
Herzrhythmusstörungen – Übersicht und Ursachen
Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
Unter Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) versteht man eine unregelmäßige Abfolge des normalen Herzschlags. Betroffene nehmen dies manchmal als Herzstolpern oder Herzrasen aber auch als unwillkommene Pausen der Herzschlagfolge wahr

Viel zu schnell: Eine Tachykardie kann sich durch Herzrasen äußern
Was sind Herzrhythmusstörungen?
Das Herz schlägt normalerweise unter Ruhebedingungen etwa 60- bis 80-mal pro Minute. Die elektrische Aktivität, welche die Kontraktion des Herzmuskels und damit die Pulswelle auslöst, wird im Herzen selbst erzeugt: Taktgeber ist der sogenannte Sinusknoten, der im oberen Bereich des rechten Herzvorhofs (Atrium) liegt. Von hier aus gelangen die Impulse über die Wände der Herzvorhöfe zum AV-Knoten (Atrio-Ventrikular-Knoten) und weiter über spezifische Leitungsbahnen (His-Bündel, Faszikel in der rechten und linken Herzkammer und Purkinje-Fasern) in die Muskulatur des Herzens.
Wenn man sich aufregt oder körperlich anstrengt, beschleunigt sich der Puls, während er sich zum Beispiel im Schlaf verlangsamt. Diese Veränderungen werden über das sogenannte autonome Nervensystem veranlasst, welches den Sinusknoten beeinflusst.
Als Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) bezeichnet man eine unregelmäßige Abfolge des Herzschlages. Leichte oder gelegentliche Herzrhythmusstörungen werden oft gar nicht bemerkt. Der unregelmäßige Herztakt kann aber auch als „Herzstolpern“ oder Herzrasen empfunden werden. Es kann zu Schwindel, Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen sowie zu Brustschmerzen und Brustenge kommen, vereinzelt sogar zum Schock.
Mithilfe der Elektrokardiografie (EKG) lassen sich Herzrhythmusstörungen feststellen. Anhand der Herzstromkurve im Elektrokardiogramm kann der Arzt erkennen, ob das Herz aus seinem normalen, sogenannten Sinusrhythmus, in einen unregelmäßigen (arrhythmischen) und/oder zu schnellen (tachykarden) oder zu langsamen (bradykarden) Rhythmus geraten ist.
Zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen zählen Vorhofflimmern und Extraschläge des Herzens (sogenannte Extrasystolen).
Die Therapie von Herzrhythmusstörungen richtet sich nach ihrer Ursache. Es stehen zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie reichen von Medikamenten (Antiarrhythmika) bis hin zu elektrotherapeutischen Verfahren. Wichtig ist es, die Ursache der Herzrhythmusstörungen herauszufinden und – wenn möglich – zu beheben.
Ursachen
Herzrhythmusstörungen können als harmloses Phänomen bei gesunden Personen, ebenso wie als krankhafte bis lebensbedrohliche Komplikation bei Krankheiten des Herzens und anderer Organe auftreten

Eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen: Vorhofflimmern
Äußere Ursachen für Herzrhythmusstörungen können zum Beispiel sein:
- Nervosität, Aufregung und Angst
- Übermäßiger Konsum von Koffein (zum Beispiel in Form von Kaffee oder Cola)
- Übermäßiger Alkoholkonsum
- Konsum von Drogen und Giften
- Nebenwirkung einiger Medikamente (zum Beispiel von Schilddrüsenhormonen oder Antidepressiva)
- Starker Blähbauch (Meteorismus)
- Fieberhafte Infektionen
- Reizung des sogenannten Karotissinus-Knotens (Rezeptor an der Hauptschlagader am Hals, der zum Beispiel durch einen engen Schal oder Kragen, Kopfüberstreckung oder Schlag/Druck gereizt werden kann. Die Folge ist eine starke Verlangsamung des Herzschlages bis hin zur Ohnmacht. Bei überempfindlichem Karotissinus spricht man vom Karotissinus-Syndrom)
Organische Ursachen für Arrhythmien sind unter anderem:
- Koronare Herzkrankheit (KHK)
- Herzinfarkt
- Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien)
- Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
- Herz- oder Herzklappenfehler
- Angeborene oder erworbene Störungen der Herzerregung (zum Beispiel Wolff-Parkinson-White-Syndrom, WPW-Syndrom)
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Elektrolytstörungen (zum Beispiel Kaliummangel)
- Schilddrüsenüber- oder unterfunktion (Hyperthyreose,Hypothyreose)
Formen von Herzrhythmusstörungen
Es gibt viele Formen von Herzrhythmusstörungen: Unterschieden werden zum einen Reizbildungsstörungen (gestörte Bildung der elektrischen Impulse) von den Erregungsleitungsstörungen (gestörte Weiterleitung der Herzerregung). Arrhythmien werden außerdem unterteilt nach ihrem Entstehungsort (Herzvorhof oder Herzkammer).
Desweiteren unterscheidet man Herzrhythmusstörungen mit zu langsamem Herzschlag (Bradykardien und Bradyarrythmien, zum Beispiel bei Vorhofflimmern mit Herzfrequenzen unter 60 Schlägen pro Minute) von solchen mit zu schnellem Herzschlag (Tachykardien oder Tachyarrhythmie bei gleichzeitiger Unregelmäßigkeit des Herzrhythmus zum Beispiel in Folge Vorhofflimmerns mit einer Herzfrequenz über 100 Schlägen pro Minute). Herzschläge, die außerhalb des normalen Herzrhythmus auftreten, bezeichnet man als Extrasystolen.
Beispiele für Herzrhythmusstörungen sind:
- Vorhofflimmern, Vorhofflattern: Schnelle, unregelmäßige Impulse im Herzvorhof, die zu unregelmäßigem Pulsschlag führen. Die Folge kann sein, dass sich der Vorhof nicht mehr gleichmäßig zusammenzieht. Das beeinträchtigt den Bluttransport in die Herzkammern, die Pumpleistung des Herzens sinkt. In manchen Winkeln stagniert der Blutstrom vielleicht sogar so stark, dass sich Gerinnsel bilden können. Werden diese über die Schlagader ausgeworfen, können Sie ins Gehirn wandern und dort einen Schlaganfall auslösen.
andere Optik: Extrasystolen sehen im EKG etwas anders aus als normale Herzschläge
- Extrasystolen: Diese Extraschläge können entweder vom Vorhof (supraventrikuläre Extrasystolen) oder von der Kammer ausgehen (ventrikuläre Extrasystolen). Extrasstolen sind nicht immer krankhaft. Sie treten in geringer Anzahl bei fast jedem Menschen auf. Nur wenn die Extrasystolen ein bestimmtes Maß überschreiten und der Patient Beschwerden hat, ist eine Behandlung nötig
- Supraventrikuläre Tachykardie: Herzrasen, ausgehend von Impulsen im Herzvorhof
- Ventrikuläre Tachykardie: Herzrasen aufgrund von zusätzlichen Impulsen in der Herzkammer. Ventrikuläre Tachykardien sind ein ernstes Symptom – sie können in ein lebensbedrohliches Kammerflattern beziehungsweise Kammerflimmern übergehen.

Lebensgefährlich: Kammerflimmern
- Kammerflimmern, Kammerflattern: Unkoordinierte, schnelle elektrische Impulse und Kontraktionen in der Kammer (beim Kammerflimmern über 320 Schläge pro Minute). Das Problem dabei: Die Pumpleistung des Herzens sinkt rapide. Damit liegt quasi ein funktioneller Herzstillstand vor. Ohne Behandlung endet ein Kammerflimmern nach wenigen Minuten tödlich.
- AV-Block: Eine verzögerte oder blockierte Weiterleitung der Erregung zwischen Herzvorhof und Herzkammer unterschiedlichen Ausmaßes (I., II. und III. Grades) führt zu einem verlangsamten Herzschlag. Ist die Weiterleitung komplett blockiert, kann es zu einem Herzstillstand kommen. Meist ist ein Herzschrittmacher notwendig.
- SA-Block: Verzögerte oder blockierte Erregungsweiterleitung zwischen Sinusknoten und Vorhof (Atrium)
- WPW-Syndrom: Angeborene zusätzliche Erregungsleitung zwischen Herzvorhof und Herzkammer, die zu Herzrasen (Tachykardie) führen kann
- Sick-Sinus-Syndrom: Verlangsamter Herzschlag, manchmal auch abwechselnd Tachykardie und Bradykardie durch eine Störung der Funktion des Sinusknotens
