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Schuppenflechte

Hilfe orthomolekulare Medizin

Erfahrungen aus der Praxis:

Mein Name ist Gertrud Reichelt, ich bin 74 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr leide ich unter Schuppenflechte (Psoriasis). Mein ganzer Körper war übersät mit roten, offenen und nässenden,zum Teil über 20 cm2 großen Platten. Ich hatte Ekzeme in den Ohren, hinter den Ohren, auf dem Kopf-überall außer im Gesicht. Der Juckreiz war so unerträglich, deass mein Mann mich jede Nacht mindestens 4x encremen musste. Ich konnte also keine Nacht mehr durchschlafen. Da es an den Händen auch sehr stark war, konnte ich nur mit Handschuhen zum Einkaufen gehen, da sich viele Menschen davon extrem abgestoßen fühlten. Psychisch ging es mir immer schlechter und ich hatte keinerlei Lebensqualität mehr.
Vor ca. 10 Jahren wurde ich nach endlos langer erfolgloser Behandlung in die Cannstatter Hautklinik eingewiesen und bestrahlt. Hierbei wurde mein kompletter Unterleib verbrannt. Danach ging es weiter wie vorher mit cortisonhaltigen Salben, Ölbädern usw. Aber nichts hat geholfen.

Auf Anraten meiner Stieftohter hatte ich am 11.Februar 2006 einen Termin wo mir die orthomelekulare Medizin durch Herrn Loyda vorgestellt wurden. Ich war sehr skeptisch, klammerte mich jedoch an jeden Strohhalm. Auf Empfehlung nahm ich also die vorgeschriebenen Dosierung. Bereits nach 2 Tagen hatte ich den Eindruck, dass es mir besser geht, führte dies jedoch noch nicht auf die Produkte zurück. Nach einer Woche stellte ich den Staubsauger in mein Schlafzimmer, da mein ganzer Körper sich abschuppte. Nach fünf Wochen war der Juckreiz bereits komplett verschwunden.
Heute, nach 7 wöchiger Einnahme ist die Krankheit an Händen, Ohren, Kopf ganz verschwunden und heilt am restlichen Körper zusehends ab. Ich bin so froh das meine Krankheit, mit der ich so lange zeit gelebt habe koplett ausheilt.

Wenn auch Sie die Erfolge der orthomolekularen Medizin an sich selbst erfahren wollen, melden Sie sich doch umgehend bei mir!

Ihrer Gesundheit zur Liebe!  Denn Gesundheit ist kein Zufall…

Diagnose

Diagnose

In den meisten Fällen lässt sich bei einer Schuppenflechte (Psoriasis) die Diagnose anhand der typischen Hautveränderungen stellen.

Kratzt man den betroffenen Hautstellen, zeigen sich folgende charakteristische Zeichen der Schuppenflechte:

  • Kerzenfleckphänomen: Durch Kratzen an einem Plaque hellt sich die Schuppenschicht an der Kratzspur auf wie bei einem Kerzenwachsfleck.
  • Phänomen des letzten Häutchens: Werden die Schuppen weiter entfernt, tritt ein glänzendes “letztes Häutchen” zutage.
  • Blutiger Tau: Wird noch weiter gekratzt, kommt es zu punktförmigen Blutungen.

Bestehen dennoch Zweifel an der Diagnose, entnimmt man eine Hautprobe (Biopsie) und untersucht das Gewebe auf übermäßige Verhornung, gestörte Verhornung, Vergrößerung der obersten Hautschicht und Entzündungen. Diese Befunde heißen in der Fachsprache Hyperkeratose, Follikelkeratose und Epidermishyperplasie.

Wenn die Krankheitszeichen nur sehr gering ausgeprägt sind, kann es schwieriger sein, eine Psoriasis zu erkennen. Erkrankungen, mit denen eine Schuppenflechte verwechselt werden kann, sind:

  • Ekzeme
  • Hautpilzerkrankungen (Mykosen)
  • flache Knötchenflechte (Lichen ruber planus)
  • Stachelflechte (Pityriasis rubra pilaris)
  • Infektionen der Haut (sog. Tinea)
  • Syphilis

Auch die Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung (Psoriasis-Arthritis) ist manchmal nur schwer von anderen akuten oder chronischen Gelenkerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis oder dem Morbus Bechterew zu unterscheiden. Dies ist besonders dann der Fall, wenn keine typischen Hauterscheinungen vorhanden sind.

Bei der Diagnose helfen Blutuntersuchungen: Bei Psoriasis-Arthritis sind in der Regel verschiedene Marker an Blutzellen nachweisbar, die auf die Erkrankung hinweisen. Auch Szintigraphien (Messungen der Zellaktivität des Knochens) können die Diagnose unterstützen.

Ursachen und Symptome

Ursachen

Der Schuppenflechte (Psoriasis) liegen mehrere Ursachen zugrunde. Sie ist eine so genannte multifaktoriell bedingte Erkrankung. Es besteht einerseits eine genetische Veranlagung, andererseits bricht die Erkrankung erst durch das Zusammenspiel einer Reihe auslösender Faktoren (Risikofaktoren) wie Infektionen, Medikamente oder äußere Einwirkungen (mechanische Reize) bei Hautverletzungen aus. Führen mechanische Reize zum Ausbruch der Schuppenflechte spricht man vom Köbner-Phänomen. Hierbei zeigen sich beispielsweise Hautveränderungen entlang von Kratzspuren auf der Haut. Auch das Klima oder psychische Faktoren können den Ausbruch der Krankheit begünstigen.

Etwa 30 bis 40 Prozent der Betroffenen haben Verwandte, die ebenfalls an Schuppenflechte erkrankt sind. Studien zur Vererbungshäufigkeit weisen darauf hin, dass die Psoriasis häufiger über den Vater weitergegeben wird.

Neben der genetischen Veranlagung gibt es eine Reihe von Faktoren, die als Auslöser beziehungsweise Risikofaktoren gelten und zu einem Ausbruch oder einer Verschlechterung der Schuppenflechte beitragen. Hierzu zählen:

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Alkoholkonsum
  • emotionaler Stress
  • bestimmte Medikamente (z.B. Betablocker, ACE-Hemmer, Lithium, Malariamittel oder kortisonfreie Antirheumatika)
  • äußere mechanische Reize (Druck, Verletzungen)
  • oder klimatische Einflüsse.

Symptome

Die Schuppenflechte lässt sich anhand der typischen Symptome leicht erkennen. Durch den Angriff des Immunsystems vollzieht sich der Hauterneuerungsprozess bei der Schuppenflechte (Psoriasis) schneller als bei einem gesunden Menschen. Normalerweise erneuert sich die Haut innerhalb von 28 Tagen; bei Menschen mit Psoriasis dauert der Prozess nur 4 Tage.

Die betroffenen Hautareale sind typischerweise scharf begrenzt, stark durchblutet und gerötet. Die Zellen der obersten Hautschicht (Epidermis) gelangen etwa sieben Mal schneller an die Hautoberfläche als bei normaler Haut, wo sie eine glänzende, silbrig-weiße Schuppenschicht bilden. Unter den Schuppen befindet sich eine letzte Hautschicht, die sich abziehen lässt (Phänomen des letzten Häutchens). Insgesamt ist die Haut trocken, häufig bilden sich schmerzhafte Risse oder Blasen. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen sind auch die Nägel betroffen.

Die erhabenen, geröteten und schuppenden Herde werden auch Plaques genannt. Sie können sehr klein sein, meist sind sie aber münz- bis handtellergroß und treten oftmals symmetrisch an beiden Körperhälften auf. Häufig besteht Juckreiz. Typischerweise entwickeln sich die Plaques an der Streckseite von Ellenbogen und Kniescheiben und am behaarten Teil des Kopfs.

Die Psoriasis-Herde können als vereinzelte, scharf begrenzte Flecken auftreten, aber auch zusammenfließen (konfluieren) und weitflächig ganze Körperpartien bedecken. Normalerweise beschränken sich die Hautveränderungen jedoch auf die Stelle, an der sie zuerst aufgetreten sind. Gelegentlich verschwinden sie auch spontan von selbst.

Nach den typischen Beschwerden werden drei Hauptformen der Psoriasis unterschieden:

  • Gewöhnliche Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)
  • Schuppenflechte mit Pustelbildung oder Eiterbläschen (Psoriasis pustulosa)
  • Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung (Psoriasis-Arthritis)

Ein Mensch mit Schuppenflechte kann zur gleichen Zeit mehrere Formen der Psoriasis ausbilden.

Überblick und Definition

Schuppenflechte (Psoriasis)

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine häufig auftretende gutartige Hauterkrankung. Typische Merkmale sind scharf begrenzte, rote, erhabene, mit silberweißen Schuppen bedeckte Hautstellen, die teilweise jucken. Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten. Männer und Frauen sind zu gleichen Teilen betroffen.

Typische Hautveränderung der Schuppenflechte am Knie

Typische Hautveränderung der Schuppenflechte am Knie

Oft entstehen bei der Psoriasis nur einzelne Hautveränderungen (sog. Herde) an den Streckseiten von Ellenbogen und Knien. Teilweise breitet sich die Schuppenflechte aber auch auf den gesamten Körper aus. Außer der Haut können Schleimhäute, Gelenke und Nägel zusätzlich erkranken. Die Beschwerden schwanken in ihrer Stärke.

Schuppenflechte ist nicht ansteckend. Die Hautzeichen selbst werden ausgelöst von einem fehlgesteuerten Angriff des Immunsystems (Autoimmunreaktion) gegen Zellen der Oberhaut (Keratinozyten), die sich als Reaktion darauf besonders stark vermehren. In der Folge verdickt sich die Haut an den betroffenen Stellen und schuppt.

Die geeignete Auswahl der Behandlung hängt von der jeweiligen Situation ab und bedarf oft der Kombination verschiedener Medikamente. Es gibt eine Vielzahl von Präparaten und Therapieformen, welche die Beschwerden bessern und auch zu einer vorübergehenden Beschwerdefreiheit führen können. Eine Heilung ist jedoch derzeit nicht möglich. Unterstützend zu jeglicher Therapie gehört eine regelmäßige, sorgfältige und individuell abgestimmte Hautpflege.

Definition

Bei der Schuppenflechte (Psoriasis) handelt es sich um eine bei hellhäutigen Personen häufig auftretende, immunologisch-entzündliche Hauterkrankung. Der Schuppenflechte liegt eine Autoimmunreaktion zugrunde, das heißt das Immunsystem richtet seine Abwehrreaktion gegen Zellen des eigenen Körpers.

Bei ihrer Entstehung sind sowohl genetische Faktoren als auch andere Auslöser und Risikofaktoren beteiligt. Zu letzteren zählen Infektionen, Medikamente (Betablocker, Lithium, Interferon, Chloroquin) und äußere Einwirkungen (mechanische Reize) wie zum Beispiel eine Hautschnittverletzung. Auch das Klima spielt eine Rolle: Im Sommer kommt es durch die erhöhte Sonneneinstrahlung häufig zur Verbesserung der Schuppenflechte. Die Sonneneinstrahlung wirkt entzündungshemmend und unterdrückt die körpereigenen Abwehrreaktionen.

Darüber hinaus beeinflussen psychische Faktoren das Krankheitsbild: Stress führt in der Regel zu einer Verschlechterung der Schuppenflechte.

Typisch für die Schuppenflechte sind scharf begrenzte, rote, erhabene, mit silberweißen Schuppen bedeckte Hautveränderungen besonders an Ellenbogen und Knien, am Kreuzbein und an den behaarten Bereichen des Kopfs. Teilweise jucken die betroffenen Stellen. Auch Gelenke und Nägel können von der Psoriasis betroffen sein.

Historisches

Die Schuppenflechte ist keine Erkrankung der Neuzeit: Schon vor über 2.000 Jahren beschrieb der griechische Arzt Hippokrates (um 460-370 v. Chr.) schuppende Hauterkrankungen, bei denen es sich vermutlich um Psoriasis handelte.

Die medizinische Bezeichnung Psoriasis leitet sich vom griechischen Wort psora ab, das für Jucken beziehungsweise Kratzen steht. Aufgrund dieser irreführenden Bezeichnung wurde die Psoriasis lange Zeit nicht von der durch Milben verursachten Krätze (Skabies) abgegrenzt.

Auch heute noch hat die Schuppenflechte als chronische Erkrankung oft erhebliche Folgen für Gesundheit, Lebensqualität und Beruf. Obwohl sie nicht ansteckend ist, ist die Schuppenflechte für die Betroffenen aufgrund der oft gut sichtbaren Hautveränderungen mitunter psychisch sehr belastend.

Häufigkeit

Die Schuppenflechte ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. In Deutschland sind mehr als 1,6 Millionen Menschen betroffen. Männer und Frauen erkranken etwa gleich häufig daran.

Der Großteil der Betroffenen (etwa 70 Prozent) leidet am Typ-I oder Frühtyp der Erkrankung, der vor dem 40. Lebensjahr auftritt. Am häufigsten tritt der Frühtyp zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr auf. Die seltenere Typ-II Psoriasis, auch Spättyp genannt, tritt hingegen in der Regel zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf.

Risiko anderer Krankheiten

Berlin (dpa/tmn) – Kinder mit Schuppenflechte (Psoriasis) leiden oft auch unter anderen Krankheiten wie Diabetes. “Psoriasis ist nicht nur eine Hautentzündung, sondern eine Entzündung im ganzen Körper”, sagte Prof. Matthias Augustin anlässlich des Weltpsoriasistages.

Augustin ist Direktor des Kompetenzzentrums Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm) in Hamburg. In einer aktuellen Studie hat CVderm herausgefunden, dass etwa 0,7 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland an Psoriasis leiden. Die Betroffenen haben demnach doppelt so häufig wie Gesunde Begleiterkrankungen.

“Bei der richtigen Versorgung von jungen Psoriasis-Patienten liegt noch vieles im Argen”, sagte Augustin. Hauptproblem sei, dass Kinderärzte den Zusammenhang zwischen Psoriasis und anderen Krankheiten wie Arthritis oder Fettsucht (Adipositas) oft nicht richtig erkennen. Eltern von Kindern mit Schuppenflechte sollten deshalb auch immer auf einer Behandlung durch einen Dermatologen bestehen. Auch die psychologische Betreuung sei wichtig, weil kranke Kinder oft von gesunden Altersgenossen gehänselt werden.

Nach den Angaben von CVderm leiden insgesamt etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland an Psoriasis. Bei rund einem Drittel der Betroffenen gehe die Krankheit mit massiven Einschränkungen der Lebensqualität einher. Dazu zählen körperliche Symptome wie Hautbeschwerden, aber auch psychische Probleme wie Depressionen.