Was ist die orthomolekulare Medizin

“Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung einer guten Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.”
Dieser Satz, den Sie soeben gelesen haben, stammt von Linus Pauling, dem zweifachen Nobelpreisträger und Begründer der Orthomolekular Medizin. Vermutlich werden Sie die fundamentale Bedeutung dieses Satzes zunächst nicht verstehen können. Das ist nicht verwunderlich. Auch Mediziner müssen diesen Satz wohl zwei- bis dreimal lesen, um zu erfassen, welche besondere Aussage hier getroffen wird.
Moderne Techniken erlauben uns in jedem Jahr Tausende neuer chemischer Stoffe zu erzeugen, die es in der Natur nicht gibt. Viele solcher Stoffe werden als Arzneimittel eingesetzt. Auch wenn dabei durchaus bemerkenswerte medizinische Erfolge erzielt werden können, so ist es nicht für jeden ohne weiteres hinzunehmen, dass fremde Stoffe, die von Natur aus in unserem Körper nichts zu suchen haben, womöglich jahrelang verwendet werden sollen, um die gestörte Gesundheit wieder herzustellen. Man nennt solche körperfremden Arzneistoffe auch Xenobiotika.



